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Fortbildung

Fortbildungskalender 2018


07.02.2018
Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz II

SHM, Alte Kasseler Str. 24; 17:00 – 18:30 Uhr
Zum 1. Januar 2017 ist das zweite Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) in Kraft getreten. Damit ging die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, die Umwandlung von drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade und ein neues Begutachtungsverfahren einher. Pflegebedürftigkeit orientiert sich nicht mehr am Grad der Hilfsbedürftigkeit sondern am Grad der Selbstständigkeit. Es wird nicht mehr zwischen Pflegebedürftigen mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz unterschieden und körperliche, geistige und psychische Einschränkungen fließen gleichermaßen in die Beurteilung von Pflegebedürftigkeit ein. Hr. Kurth stellt die Veränderungen dar und geht auf die Auswirkungen auf die Arbeit mit psychisch kranken Menschen ein.
Referent: Dieter Kurth (Pflegeberatung, Pflegestützpunkt Marburg-Biedenkopf)


02.03.2018
Deeskalationstraining

SHM, Alte Kasseler Str. 24; 09:00 – 17:00 Uhr
In der Betreuungsarbeit sind wir immer wieder mit Aggressionen, Gewalt und bedrohlichen Situationen konfrontiert. Um sicher mit solchen Situationen umzugehen und sich selbst zu schützen, ist es wichtig, sich Handwerkszeug anzueignen. In der Fortbildung wird es darum gehen, wie über eine Gefährdungsanalyse, das Verhalten im Raum, Kommunikationsformen, selbstsicheres Auftreten und Körpersprache ein sicheres Arbeiten begünstigt wird. Eine deeskalierende Arbeitshaltung wird vermittelt. Möglichkeiten der situativen Deeskalation werden über eine Situationseinschätzung und Techniken der Krisenkommunikation in Gruppenarbeit, Fallarbeit und szenischer Simulation geübt.
Referenten: Dipl.Soz.arb. Frank Seifert, Dipl.Päd. Marco Ackermann, Die KonfliktGestalten


11.04.2018
Epilepsie – Formen und Umgang mit den Betroffenen

BI, RPK Deutschhausstr. 36; 17:00 – 18:30 Uhr
Immer wieder werden wir im Rahmen unserer Arbeit mit Betroffenen, die an einer Epilepsie leiden konfrontiert. Dabei herrscht häufig Unwissenheit, bzgl. dem Wesen und den Formen einer Epilepsie und Unsicherheit bzgl. des Umgangs mit Epileptikern und dem Verhalten bei einem epileptischen Anfall. Diese Fragen sollen im Rahmen der Fortbildung behandelt und besprochen werden.
Referentin: Juliane Schulz, Dipl. Sozialarbeiterin, Epilepsie-Zentrum Marburg


06.06.2018
PsychKHG – Erfahrungen und Konsequenzen

BI, RPK Deutschhausstr. 36; 17:00 – 18:30 Uhr
Seit Mai 2017 gibt es in Hessen ein Gesetz über Hilfen bei psychischen Krankheiten, kurz „Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz“ (abgekürzt PsychKHG). Dies regelt die Unterbringung, Zwangsbehandlung sowie die Rechtsstellung und Behandlung untergebrachter Personen in Hessen. Nach einem Jahr kann Fr. Dr. Heuer, als Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes einen Überblick geben über bisherige Erfahrungen und Konsequenzen dieses Gesetzes.
Referentin: Frau Dr. Heuer, Fachärztin für Psychiatrie / Psychotherapie / Sozialmedizin, Leitung des Sozialpsychiatrischen Dienstes Kreis Marburg-Biedenkopf


22.08.2018
Pathologischer PC/Internet-Gebrauch

SHM,Alte Kasseler Str. 24; 17:00 – 18:30 Uhr

Im beruflichen sowie privaten Bereich sind Computer, Smartphones und Co. heutzutage in nahezu allen Bereichen vertreten. Doch was passiert, wenn die Faszination zu groß wird? Wenn die Zeiten vor dem PC immer länger werden? Wenn andere Bereiche, wie Arbeit/Schule, Freunde, Hobbys, immer mehr in den Hintergrund treten? Fr. Becker ist Mitarbeiterin des Projekts „Go onlife“ der Sucht- und Drogenberatungsstelle in Marburg. Sie wird auf Besonderheiten des Störungsbildes, die „Komorbidität“ mit psychischen Erkrankungen und den Umgang mit Betroffenen eingehen.
Referentin: Jana Becker (Sozialarbeiterin, Sucht- und Drogenberatung Marburg)


19.09.2018
Einsatz digitaler Medien im Rahmen der Sozialpsychiatrie

Die Veranstaltung entfällt.
Referent:


25.10.2018
Desorganisiertes Wohnen – Messie-Syndrom
Ansätze für unterstützende Intervention

SHM, Alte Kasseler Str. 24; 09:00 – 16:00 Uhr

Seit 1990 arbeitet der H-TEAM e.V. in München im Rahmen aufsuchender Hilfen bei Menschen mit Desorganisationstendenzen und/oder Messie-Syndrom. Betroffene, Angehörige, Vermieter, Behörden, Sozialpsychiatrie und SozialarbeiterInnen stehen zumeist hilflos vor den Problemen, die infolge des Sammelns zutage treten. Drohender Wohnungsverlust und ein mangelhaftes Angebot an therapeutischen Hilfen einerseits, ein enormer Druck durch Nachbarschaft, Vermieter, Behörden etc. andererseits, lassen die Probleme oft unlösbar erscheinen. In einer akuten und elementaren Krisensituation sind grundlegende Kenntnisse über Ursachen, Erscheinungsformen, methodische Ansatzpunkte und sozialhilferechtliche Ressourcen für einen souveränen Umgang unentbehrlich.
Inhalte:
- Formen und Ursachen desorganisierten Wohnens
- Ansätze sozialpädagogischer Intervention, methodische Ansatzpunkte und sozialhilferechtliche Ressourcen
- Unterstützungsmöglichkeiten und Grenzen
- Rechtlichen Rahmenbedingungen
- Beispiele aus der Praxis

Referent: Wedigo von Wedel (Pädagoge, Geschäftsführer des H-TEAM e.V., München)


21.11.2018
Borderline

BI, RPK Deutschhausstr. 36; 17:00 – 18:30 Uhr
Es wird zunächst ein Überblick über das Krankheitsbild und mögliche Behandlungskonzepte gegeben. Ein Schwerpunkt wird die Beziehungsdynamik und –gestaltung im sozialpsychiatrischen Alltag sein. Einzelne Fallbeispiele können diskutiert werden.
Referentin: Dagmar Koch, Psych. Psychotherapeutin


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